Sociology of romance and dating

Posted by / 25-Sep-2017 06:00

Sociology of romance and dating

Sie ging in Sarcelles zur Schule und studierte später in Paris sowie an der University of Pennsylvania in den USA.Sie erforscht gesellschaftliche Einflüsse auf die Bildung von Emotionen und somit den Zusammenhang von Kapitalismus der Konsumgesellschaft sowie Medienkultur im Hinblick auf die Produktion/Transformation emotionaler Muster.

Die Verbreitung der Psychoanalyse war für den Einzelnen sinnstiftend; er konnte sich in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche als kohärent sehen und erzählen.

Das Alltägliche, das vor Freud unbedeutend war, wurde „mit einer Sinnhaftigkeit aufgeladen, mittels derer sich das Selbst formieren konnte“.

Erzählungen, in denen persönliches Leid(en) in den Mittelpunkt rückt, sind durchweg populär und allgemein anerkannt.

Einerseits sind wir in unseren Wünschen zwar standardisiert, andererseits ist der Konsum auch sinnstiftend: Restaurants wurden als Möglichkeit für romantische Rendezvous erfunden, um der Enge der Privatheit zu entfliehen.

So sieht Illouz in unserer Kultur das Romantische als sehr bedeutend an und versucht die soziale Genese der Kategorie des Romantischen – die romantischen Gefühle und die romantischen Momente – zu verstehen, so wie die Akteure ihrer Beziehung Sinn zuschreiben.

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Illouz sieht einen Trend von der „Performativität der Gefühle“ hin zu „emotionaler Authentizität“. Jahrhundert durften sich Gefühle erst nach bestimmten Ritualen erlauben, so waren Liebesbriefe bestimmten Codes unterworfen.

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